Grafikkarte bis 200 Euro im Vergleich

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Wer einen Computer benutzt, findet darin eine Grafikkarte, die dafür verantwortlich ist, dass der Bildschirm ein Bild anzeigen kann. Die Daten dafür werden vom Computer analog oder digital erstellt und von der Grafikkarte umgewandelt und an den Monitor weitergeleitet.

Grafikkarte bis 200 Euro Empfehlungen im Vergleich

Dieser Vorgang sorgt dafür, dass die Bilder nicht nur da sind, sondern sich auch bewegen. Damit die möglichst optimal ausfällt, sollte eine Grafikkarte mit bestimmten Voraussetzungen ausgewählt werden.

MYBOON Portable GTX 550

  • Hersteller: Myboon
  • Kernfrequenz: 800MHZ
  • Grafikkern: GTX550Ti
  • RAM-Größe: 6 GB
  • Grafikkartenschnittstelle: PCI-E

Bewertung: Hierbei handelt es sich um ein gutes Standardmodell, welches in diesem Preissegment absolut seinen Rang verdient hat, verfügt es doch im Mittel über gute Werte, die viele Spiele, Videos und auch die meisten Office-Anwendungen problemlos ermöglichen. Mit diesem wahren Allrounder kann man in der Preisklasse wenig bis nichts somit falsch machen.

Zotac GeForce GT 710

  • Hersteller: Zotac
  • Kernfrequenz: 954 MHz
  • Grafikkern: NVIDIA GeForce GT 710
  • RAM-Größe: 1 GB
  • Grafikkartenschnittstelle: PCI-E

Bewertung: Dieses Modell gehört mit zu den günstigsten Grafikkarten unter 200 Euro, wodurch sich die Anwendungsbandbreite natürlich hauptsächlich auf Büro-Software reduziert. Dies schafft sie aber solide, ohne größere Probleme zu bereiten. Wer nur eine minimale, aber dafür sehr günstige Grafikkarte benötigt, der ist mit diesem Modell bestens aufgehoben.

Zotac GeForce GT 730 Zone Grafikkarte

  • Hersteller: Zotac
  • Kernfrequenz: 902 MHz
  • Grafikkern: GeForce GT731
  • RAM-Größe: 4 GB
  • Grafikkartenschnittstelle: PCI-E

Bewertung: Dieses Modell hat eine wahre Erfolgsgeschichte hinter sich. Es verfügt über eine ganze Reihe von äußerst positiven Eigenschaften. Besonders überzeugt bei diesem gerät das Preis-Leistungsverhältnis, aber die Vorteile sind mannigfaltig, denn es handelt sich hierbei um ein grundsolides Produkt, welches die meisten Standard-Anwendungen, Videos und Aufgaben problemlos erledigt.

MSI GeForce GT 1030

  • Hersteller: MSI
  • Kernfrequenz: 1265 MHz
  • Grafikkern:  Nvidia GeForce GT 1030 AERO
  • RAM-Größe: 2 MB
  • Grafikkartenschnittstelle: PCI-E

Bewertung: Bei dieser Grafikkarte handelt es sich um sehr gut arbeitendes und starkes Modell, welches trotz der unerwartet geringen Ram-Größe einiges leisten kann. Hierfür sprechen auch die hohe Kernfrequenz sowie die fortschrittliche Generation der Grafikkarte. Wer etwas mehr investieren möchte, um aktuelle E-Sport-Titel zu spielen, wenn auch nicht in hoher Auflösung, kann hier zuschlagen.

PNY Quadro P400 DVI Professional

  • Hersteller: PNY
  • Kernfrequenz: 256 MHz
  • Grafikkern: GDDR5
  • RAM-Größe: 2 GB
  • Grafikkartenschnittstelle:  PCI-Express 3.0

Bewertung: Bei der letzten Grafikkarte kommt wirklich alles Gute in einen Allrounder zusammen. Wer nicht zu neue Spiele oder Videos in 4k streamen will, der kann auch mit dieser Grafikkarte schon zufrieden sein und eine sinnvolle Investition tätigen. Die professionelle Grafikkarte überzeugt durch mittlere Werte und ist somit als Einsteigermodell durchweg zu empfehlen.

Grafikkarte bis 200 Euro kaufen – Was gilt es zu beachten?

grafikkarte bis 200 euro rote beleuchtung

Es ist ein großer Unterschied, ob man seinen PC lediglich dazu benutzt, um etwas im Internet zu surfen, ihn beruflich zu nutzen oder um die aufregenden, anspruchsvollen und modernen PC-Games zu spielen. Entsprechend dieser Vorlieben sollte auch die Leistung der Grafikkarte ausfallen. Auch die Technik des Bildschirms sollte bei der Auswahl der Grafikkarte bedacht werden.

Das ist beim Kauf wichtig:

  • Für die Leistung der Grafikkarte ist der Grafikprozessor verantwortlich, die GPU. Je anspruchsvoller die Nutzung, desto leistungsfähiger sollte sie sein.
  • Ebenso abhängig davon ist der Grafikspeicher, bei dem eine hohe Taktrate und die ausreichende Kapazität erst große Datenmengen verarbeiten kann.
  • Wer seinen PC fürs Gaming nutzen will, sollte auf das Speicherinterface achten. Zum Spielen moderner Computerspiele sollten wenigstens 182 Bit möglich sein. Bei normaler Nutzung im Home-Office reichen auch kleinere Kapazitäten.
  • Damit die Arbeit der Grafikkarte nicht zu Überhitzungen führt, wenn es hoch hergeht, ist die Kühlung ein weiteres Thema. Bei hoher Beanspruchung sollte darauf geachtet werden, dass die Karte auch kurz über höhere Temperaturen gehen kann.

Unnötige Betriebsgeräusche sind einfach ein Störfaktor und das gilt ganz besonders, wenn im PC-Spiel ein Heulen und Rauschen zu vernehmen ist. Auch die Konzentration kann darunter leiden, deshalb sind die leisesten Grafikkarten ein besonderer Kundenliebling.

Jede Grafikkarte besitzt:

  • Einen GPU – Graphic Processing Unit – also einen Grafikprozessor
  • Einen Speicher
  • Einen Monitor Anschluss
  • Einen Analog/Digitalconverter: RAMDAC – Random Acces Memory Digital/Analog Converter

Für gewöhnlich ist in jeden Computer eine Grafikkarte eingebaut. Alternativ kann sie in einer Onboard-Lösung auch von außerhalb angeschlossen werden. In diesem Fall wird die Leistung sogar besser sein als bei internen Grafikkarten. Wenn die Leistung nicht ausreicht, kann eine Erweiterungskarte über AGP, PCI oder PCI-Exp4ress angeschlossen werden.

Zum Glück gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Grafikkarte bei der Arbeit zu kühlen. Mancher Hersteller wie Asus oder HIS haben bereits selbst optimale Kühllösungen entwickelt. Die Kühlung der Grafikkarte wird durch einen Lüfter vorgenommen, der wie ein kleiner Ventilator arbeitet.

Wird viel abverlangt, kann das je nach Modell zu heulenden Geräuschen führen, die sehr nervig sind. Manche Modelle – wie AMD und Nvidia – sind schon dafür bekannt, dass sie laut arbeiten. Durch eine bessere Gestaltung der Lüfterblätter oder des gesamten Designs kann der Luftwiderstand verringert werden, wodurch das Arbeitsgeräusch vermindert wird.

Welche Grafikkarte für einfache Spiele?

Grundsätzlich sollte jeder vor dem Kauf einer neuen Grafikkarte oder auch vor dem Kauf eines neuen Computers bedenken, dass die Angebote dafür ganz einfach nach Leistung agieren. Das heißt, je mehr die Grafikkarte leistet, desto höher ist der Preis.

Es ist sinnvoll, aus diesem Grund darüber nachzudenken, zu was der PC benutzt wird und wie leistungsstark demzufolge die Grafikkarte sein sollte. Natürlich ist eine leistungsstarke Grafikkarte nutzlos, wenn der gesamte Computer die Leistung gar nicht erbringen kann, weil er möglicherweise bereits älter als 2 Jahre ist. Ebenso sollte bedacht werden, ob das Netzteil eine ausreichende Leistung bringen kann.

Fast die Hälfte aller PC-Besitzer nutzt ihn zum Spielen von PC-Games, die je nach Ausführung eine sehr anspruchsvolle Grafik besitzen. Diese kann nur ausgeschöpft werden, wenn die Technik mitspielt und dazu gehört auch die Grafikkarte. Wer sich ein Budget von 200 € dafür gesetzt hat, könnte Glück haben, denn das wird von Experten als Mindestbetrag für eine Spiele-Grafikkarte angesetzt.

Leise Grafikkarten und leistungsstarke Modelle bis 200 Euro

Durch den Blick auf die besonders leistungsstarken, aber auch kostenintensiven Modelle von Grafikkarten sind manche davon etwas ins Abseits geraten, obwohl sie eigentlich sehr gut für ihre Preisklasse sind. Aktuell könnten auch bedingt durch verschiedene Faktoren Lieferprobleme auftauchen, sodass der Griff zu einer ohnehin ausreichend vorhandenen Variante sehr nützlich sein kann.

Die GeForce GTX 1050 Ti Grafikkarte ist eine Einsteigervariante unter 200 € und schon seit einigen Jahren auf dem Markt. Sie fristet ein Mauerblümchen-Dasein, was sie eigentlich nicht verdient hat. Wer sie als Übergangslösung nutzen möchte, bis die leistungsstärkere Variante wieder geliefert werden kann, wird zufrieden sein. Und wer sowieso nicht die allerteuerste kaufen möchte und mit der Leistung gut zurechtkommt, kann sich über die sofortige Verfügbarkeit freuen.

Auch das Nachfolgemodell GeForce GTX 1650 ist noch unter 200 € erhältlich.

Test: Die Marken und Hersteller lohnen sich

Wer in der Einstiegsklasse eine Grafikkarte bis 200 Euro sucht und seinen PC nur gelegentlich für einfache PC-Spiele verwendet, kann beruhigt auf eine der günstigen Grafikkarten zugreifen.

  1. MSI N460GTX Hawk Talon Attack von MSI: 1 GB GDDR5-RAM, Mini-HDMI- und 2 DVI-Anschlüsse. Inklusive Übertaktungsprogramm
  2. PNY nVidia Geforce GTX460: 1 GB GDDR5-RAM, Dual-DVI/HDMI-Ausgänge
  3. Zotac Geforce GTX 460 AMP: 1 GB GDDR5-RAM, max. Auflösung 1.920 x 1.200 Px, auch für 3D-Programme

Welche Grafikkarte bis 250€?

Wenn es nicht die Grafikkarte unter 200 € sein soll, sondern etwas mehr an Budget zur Verfügung steht, können einige Modelle bis 250 € gefunden werden:

  1. ASUS Phoenix GeForce GTX 1050 Ti
  2. Kudoo R7 350-4G Gaming-Grafikkarte, 4 GB GDDR5, 128 Bit
  3. MYBOON für NVIDIA GTX 750 Ti Pci-e 3.0, 4 GB DDDR5, 128 Bit

Relativ sorgenfrei kann man dagegen in einem Bereich ab 300 Euro sein, denn hier sind die Grafikkarten angesiedelt, die für die meisten Spiele ausreichend sind. Wer es besonders gut meint, kann durchaus auch über 600 € ausgeben.

Unser Fazit

Als kurze Zusammenfassung kann gesagt werden, dass Grafikkarten, an die hohe Ansprüche zum Spielen von PC-Games gestellt werden, unter 200 € aber auch bis 300 € mit Einschränkungen erhältlich sind. Je anspruchsvoller die Leistung, desto besser ist die Ausstattung, die dann auch ihren Preis hat.

Vielleicht kann, um Geld zu sparen, auf die Black Friday-Angebote gewartet werden, die alljährlich im November gestartet werden. Ansonsten lohnt sich eine Investition im höheren Preisbereich vor allem langfristig, weil eine gute Grafikkarte auf lange Sicht zufriedenstellt.

Die besten Grafikkarten bis 200 Euro im Preisvergleich